Die Käsbergjäger starten in die Vorbereitung

Am Dienstag versammelte der neue Coach Jörg Haug seine Mannen zum ersten Hallentraining um sich. Unter den rennenden, springenden und schwitzenden Gesichtern waren auch die Rückkehrer Jens Wägerle und Philipp Tschürtz. Beide starten nach einer individuellen Pause oder mehreren Jahren in der 2. Mannschaft wieder durch. Auch der einzige wirkliche Neuzugang, Heiko Michy, schnürte erstmals seine Schuhe für die Blau-Weißen. Er kommt vom Bezirksligisten Freiberg und wird am eigenen und gegnerischen Kreis für Angst und Schrecken sorgen. Ebenfalls wieder an Bord sind die im letzten Jahr lange Verletzten Simon Eitel und Steffen Vetter. Beide haben ihre Verletzungen überwunden und werfen sich nun wieder in die Zweikämpfe. In der Vorbereitung auf die kommenden Landesligasaison werden die Jungen Wilden Julian Schaaf, Björn Berkemann, Manuel Fritsch, Tom Kizler, Patrick Schäfer und Till-Bastian Malicki im Kreise der Ersten mit trainieren und langsam an das Niveau der Landesliga herangeführt. Diese Spieler werden auch den Stamm der 2.Männermannschaft bilden und dort Spielpraxis sammeln und sich für höhere Aufgaben versuchen zu empfehlen. In der Vorbereitung werden die Jungs um Kapitän Bender bis zu 4 mal wöchentlich trainieren und in mehreren Trainingsspielen die neue Spielphilosophie des Trainers versuchen so schnell wie möglich umzusetzen. Die Saison wird in der 3. Septemberwoche starten.

Mit letztem Aufgebot gegen das Schlusslicht

Am vergangenen Samstag waren die Jungs um den scheidenden Trainer Schaudt zu Gast beim abgeschlagenen Tabellenschlusslicht Schwäbisch Hall. Nach den Auftritten der vergangenen Wochen konnte dem ein oder anderen Fan im Umfeld des TVM schön böses in den Sinn gekommen sein, hatte das Schlusslicht bis vor 2 Wochen keinen Punkt auf der Habenseite. Gepaart mit den teilweiße katastrophalen Auswärtsauftritten der Käsbergjäger, geisterte das Szenario, der TVM ist für die ersten Punkte der Haller zuständig, durch die heimische Halle. Dies erwies sich im Nachhinein als nicht haltbar, da die Haller gegen den TuS Stuttgart ein Unentschieden erringen konnten und ebenso das letzte Aufgebot der Mundelsheimer am Samstag den vierten Auswärtssieg der Saison einfahren konnte. Zu den Langzeitverletzten Vetter, Stich, Neigel, Eitel und Drosdek gesellt sich nun noch Nico Gassner der schon das Spiel gegen Kornwestheim nur von der Tribüne aus verfolgen konnte. Da auch die Nummer 1 auf der Spielmacherposition, Andreas Bender, für das Spiel gesperrt war, lief der TVM ohne nominellen Spielmacher auf. Max Mauch und Thomas Müller übernahmen somit in Hall die für sie ungewohnte Rolle der Spielgestaltung. Nach anfänglichen Schwierigkeiten übernahm dann Max Mauch das Kommando und erzielte sechs seiner insgesamt sieben Tore noch vor dem Pausenpfiff. Vom 6:6 erarbeitet man sich somit einen 5-Tore-Vorsprung.

Mundelsheim überzeugt nicht, behält trotzdem 2 Punkte

Die Revanche für die Hinspielniederlage ist den Käsbergjägern ergebnistechnisch geglückt. Sie bezwangen den TuS Stuttgart mit 30:29. Jedoch machten es die Mannen um Coach Schaudt sehr spannend, wenn nicht sogar unnötig spannend. Ohne den verhinderten Andreas Bender benötigten die Mundelsheimer etwas Anlauf um in die Gänge zu kommen. In der Abwehr agierte man nicht auf dem Niveau wie gegen Neckarsulm was die Mekic-Truppe aus Stuttgart auszunutzen wusste. Vorne viele vergebene Chancen und das Spiel in der ersten Halbzeit gestaltete sich offen. Vorallem Max Mauch auf Halblinks hielt seine Farben im Spiel und stellte mit seiner Dynamik die Abwehr ein ums andere Mal vor Probleme. War es vor der Halbzeit Mauch übernahmen nach der Halbzeit Stahl und Wolf und der TVM zog direkt davon. Das Resultat war ein 22:17 in der 42 Minute, doch 3 vergeben Torchancen und nachlassende Abwehrleistungen ermöglichten dem kämpferischen TuS nochmals den Anschluss zu erhalten. Im Anschluss konnte sich keine Mannschaft auf mehr als 2 Tore absetzen. Beim 24:25 übernahm zum ersten Mal der TuS wieder die Führung, doch 3-mal Wolf, Müller und Gassner drehten das Spiel zum 30:29. Noch eine Minute zu spielen und Mundelsheim in Ballbesitz, die ansonsten gut leitenden Unparteiischen ahndeten ein Foul für welches man in Minute 40 noch mit 2-Minuten vom Feld marschierte gar nicht und ermöglichten so dem TuS nochmals in Ballbesitz zu gelangen.

Mundelsheim unterliegt in der Fremde

Am Sonntagabend verlor der Landesligist sein Auswärtsspiel bei der SG Schorndorf mit 33:27. Lediglich die ersten Minuten der Partie konnten ausgeglichen gestaltet werden. Schon zu Beginn wurden große Chancen ausgelassen und im Deckungsverbund zu große Lücken gelassen die der Gegner zu nutzen wusste. So stand es bereits zur Halbzeit 20:14. Bei 22 Würfen auf das Tor der Mundelsheimer eine sagenhafte Wurfausbeute von 91%. Die Mundelsheimer steckten nicht auf und verbesserten zumindest ihr Abwehrspiel ein wenig und auch die Torhüter bekam jetzt ab und an einen Ball zu fassen. Doch man scheiterte in diesem Spiel an der miserablen Chancenverwertung im Angriff. Selbst eine 2+2 Minutenstrafe gegen die Gastgeber konnte nicht genutzt werden um das Spiel wieder offen zu gestalten. Schorndorf zog davon und Mundelsheim gelang in den Schlussminuten noch etwas Ergebniskosmetik. Nun gilt es sich auf das bevorstehende Heimspiel gegen den TuS Stuttgart vorzubereiten, man möchte sich für eine der vielen Auswärtsniederlagen revanchieren.

Auch in diesem Jahr wird die 1. Herrenmannschaft mit einer Torprämie von 1,11 Euro pro erzielten Tor von der VR-Bank Neckar-Enz gesponsert.
Unser Kontostand beträgt nach 572 erzielten Toren 634,92 Euro.
Die Handballer bedanken sich recht herzlich bei der VR-Bank Neckar-Enz für die Torprämie

Mundelsheim macht Hinspielschlappe wett

Mit einem deutlichen 38:22 wurde die Landesligareserve der NSU Neckarsulm auf den Heimweg in die Motorenstadt geschickt. Der TVM zeigte von Beginn an sein bestes „Heimspielgesicht“ und legte los wie die Feuerwehr. 7:2 und 11:4 lauteten die Zwischenstände in Halbzeit eins. Die Käsbergjäger, die auf der kompletten linken Seite aufgrund von Verletzungen und Krankheit umstellen mussten, zogen bereits in den ersten 15 Minuten mit einer aggressiven Abwehr und daraus resultierenden Kontertoren den Gästen den Zahn. Nach zahlreichen Umstellungen im Mundelsheimer Spiel kamen diese aber etwas besser ins Spiel. Mundelsheim schwächelte im Abschluss und leistete sich kleine Unkonzentriertheiten in der Abwehr sodass es mit 17:9 in die Pause ging. Auf Seiten der Neckarsulmer, die auf Top-Torjäger Kouroumlidis verzichten mussten, war zu Beginn der zweiten Halbzeit nun der tiefe Griff in die Taktik-Trickkiste angesagt. Fast die komplette Dauer der Halbzeit wurde der Torhüter gegen einen siebten Feldspieler getauscht. Diese Überzahl konnten die Gäste aber nur selten in Tore ummünzen und gerieten immer weiter ins Hintertreffen. Der TVM, um den manngedeckten Kapitän Bender, spielte vorne abgezockt und lies nichts mehr anbrennen. Ein wichtiger Sieg nach dreiwöchiger Spielpause, stellt er doch die Weichen nochmals auf Angriff.

Mundelsheim zeigt im Derby Großbottwar die Grenzen auf

Mit 33:25 schicken die Käsbergjäger die Mannen um Neu-Coach Buck nach Hause. In einer gut gefüllten Käsberghalle demonstrierte der TVM von Beginn an, dass die Trauben an der Neckarschleife doch etwas höher hängen. Der TVG, mit viel Selbstvertrauen aus den letzten beiden Spielen im Gepäck, wurde gleich zu Beginn vom gut haltenden Max Ernst im Tor und schnellem Mundelsheimer Spiel überrascht. Die Mundelsheimer wollten nicht wie im Hinspiel zu Beginn des Spiels ins Hintertreffen geraten und in die gefährlichen Konter der Wunnenstein-Jungs laufen. Auch die ruppige Gangart des Drittletzten aus Großbottwar konnte die Truppe um Kapitän Bender nicht aus dem Konzept bringen. Selbst die schweren Verletzungen der beiden Etatmäßigen Halblinken Stahl und Mauch konnte der TVM an diesem Tag kompensieren. Max Mauch fällt mit Nasenbruch die kommenden Wochen aus, ein OP-Termin steht noch nicht fest. Bei Hannes Stahl werden Untersuchungen im Laufe der Woche hoffentlich Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben. Unglücklich im letzten Angriff der Großbottwarer stieß Torhüter Ernst mit einem Gegenspieler zusammen und muss ebenfalls 5-6 Wochen pausieren. Zurück von der Verletzten-Liste zum Spiel. Nach einer 5-Tore-Halbzeit-Führung (15:10) für den TVM stellte TVG-Coach Buck auf seine bekannte 3:3 Abwehr um. Jedoch waren die Käsbergjäger bestens darauf vorbereitet und zogen innerhalb weniger Minuten uneinholbar auf 21:11 davon.

Die zwei Gesichter des TV Mundelsheim

Am Samstag verlor der TVM sein Auswärtsspiel bei der SG Weinstadt mit 28:26. Dabei zeigte die Truppe um Kapitän Bender in der ersten Halbzeit das gewohnte „Auswärts-Gesicht“. Bedingt durch das fehlende Harz sowie zu wenig Bewegung im Mundelsheimer Spiel geriet der TVM bereits zu Beginn ins Hintertreffen. Vergebene Chancen und erzwungene Ballverluste nutzte die SG zu einfachen Kontertoren. Im Positionsspiel hatten die Mundelsheimer den Gastgeber im Griff, so dass mit steigender Angriffseffektivität seitens der Käsbergjäger der Rückstand in Grenzen gehalten werden konnte. Zu Beginn der zweiten Hälfte tauchte plötzlich das „Heim-Gesicht“ der Mundelsheimer auf. In der Abwehr wurde Beton angemischt und Weinstadt stand 15 Minuten vor einer Wand und kam mal etwas an der Wand vorbei war Salvatore Leonetti auf dem Posten. Konter und schnelles Spiel machten aus einem 5-Tore-Rückstand einen 2-Tore Vorsprung. Angeführt vom starken Adrian König sah es so aus als würde der TVM auf die Siegerstraße eingebogen sein. Doch das schnelle Spiel forderte 10 Minuten vor Ende seinen Tribut. Umstellungen seitens der Mundelsheimer brachten einen Bruch ins Angriffsspiel und Weinstadt stellte seines wiederum auf den massiven Mittelblock ein und nutze die sich dadurch bietenden Räume auf den Halbpositionen zu Durchbrüchen und Toren.

Mundelsheim startet mit Sieg ins neue Jahr

Mit 29:23 besiegten die Schaudt-Schützlinge das Nachwuchsteam der Schmiden Pumas. Nach zähem Beginn und schwacher Wurfquote entwickelte sich ein enges Spiel bei dem sich der TVM erst gegen Ende der Partie deutlicher absetzen konnte. Kein Wurf von der Linksaussenposition fand an diesem Sonntag den Weg ins gegnerische Tor. Auch im Rückraum wurden einige gute Wurfpositionen nicht in Tore umgemünzt. So gingen die Mannen um Kapitän Bender mit nur einem Tor Vorsprung in die Kabine. Auch nach der Pause ein ähnliches Bild. Mundelsheim legt vor, Schmiden zieht nach wobei keine Mannschaft die sich bietenden Überzahlsituationen clever ausnützen konnte. Erst beim 24:20 konnten sich die Käsbergjäger erstmals deutlicher absetzen. In dieser Phase spielten die Mundelsheimer konsequent und mit viel Druck und hinten hielt Max Ernst alles fest  Auch Salvatore Leonetti trug sich als 7-Meter-Killer ein. Die Jungs um Shooter Hannes Stahl brachten den Vorsprung über die Zeit und sackten die wichtigen 2 Punkte ein. Am kommenden Wochenende steht das Spiel in Beutelsbach bei der SG Weinstadt auf dem Programm. In der heimischen Halle, die harz frei bespielt wird, ist die SG stärker einzuschätzen als in fremden Gefilden, gepaart mit der Mundelsheimer Auswärtsschwäche sicherlich eine interessante Begegnung.

Mundelsheim stürzt Tabellenführer

Am Sonntagabend bezwang der TVM den bisherigen Tabellenführer aus Bönnigheim mit 32:23. Nach der zuletzt schwachen Leistung beim SV Vaihingen zeigte die Schaudt-Truppe wieder Ihr schönes Gesicht. Vor allem in der Abwehr ließen die Mannen um Kapitän Bender wenig bis gar nichts zu und zwangen den TSV Bönnigheim immer öfter ins Zeitspiel oder zu technischen Fehlern. Stockte in der ersten Halbzeit noch etwas der Angriffsmotor so wurde Bönnigheim ab der 35 Minute förmlich überrannt. Der dezimierte Kader der Bönnigheimer konnte die Hinausstellung von Matthias Hepperle nicht kompensieren und fing sich Tor um Tor des Käsberg-Express. Vor allem Andreas Bender, Johannes Wolf und Simon Pitterle trafen nach Belieben. Die Abwehr um Fabian Kraft, Max Mauch und dem starken Hannes Stahl stand hervorragend und wenn doch etwas durchkam war Maxi Ernst ein sicherer Rückhalt für sein Team. So verwandelten die Mundelsheimer einen 1-Tor-Rückstand in eine komfortable Führung. Auch der Torjäger vom Dienst, Thomas Müller, schraubte sein Torekonto unaufhaltsam in die Höhe, er hatte am Ende 7 Treffer auf seiner Strichliste. Die letzten 10 Spielminuten plätscherten dann aufgrund des großen Vorsprungs noch dahin, bis die Schiedsrichter die Mundelsheimer in die Feierlichkeiten entließen. Sicher wären diese Feierlichkeiten noch größer ausgefallen, würden sich die Käsberg-Jäger in fremden Hallen nicht präsentieren wie ein Abstiegskandidat.

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