Euphorie verpufft

Nach dem überraschenden Sieg des TV Mundelsheim in Bietigheim, wollten sich die Jungs von Trainer Dominic Schaudt in heimischer Halle ähnlich stark präsentieren. Dieses Vorhaben haben ging jedoch im Heimspiel gegen den TV Weilstetten sprichwörtlich ordentlich in die Hose.
Nach nur wenigen Minuten gerieten die Hausherren mit 0:7 in Rückstand und legten somit einen klassischen Fehlstart hin. Auch wenn sich die Blau-Weißen in der Folge ein wenig rehabilitierten und die Partie bis zum Stand von 8:12 deutlich offener gestalteten, sollte ein Sieg des TVM an diesem Tag in weiter Ferne bleiben. Zu inkonsequent agierten die Mundelsheimer in der Defensive und zweigten im Angriff nur wenig Durchschlagskraft. Bereits zur Pause keimte nur noch wenig Hoffnung auf, dass der 10:20-Rückstand noch aufgeholt werden konnte. Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Mundelsheim haderte mit den zahlreichen vergebenen Torchancen und der Gegner aus Weilstetten nutzte das aus. Stetig bauten die Gäste ihren Vorsprung aus, der Mitte der zweiten Hälfte satte 13 Tore betrag (13:26). Mundelsheim schaffte es nicht, ins Spiel zu kommen und musste am Ende eine bittere 20:35 Niederlage hinnehmen.
In den letzten beiden Saisonspielen gilt es gegen Rietheim und Herrenberg sich ordentlich aus der Württembergliga zu verabschieden – am besten mit weiteren Punkten.
 
TV Mundelsheim: 

TVM kann doch noch siegen

Häufig ist im Sport die Rede von zwei Gesichtern, die Mannschaften im Laufe eines Spiels oder einer Saison zeigen. Im Falle des Handball-Württembergligisten, TV Mundelsheim, hatte man in den vergangenen Wochen lediglich eine Seite zu sehen bekommen. Und diese war sicherlich keine gute. Im Duell mit der Bundesliga-Reserve der SGBBM Bietigheim zeigte das Team von TVM-Trainer Dominic Schaudt jedoch, dass es nicht ohne Grund in die fünfthöchste Spielklasse aufgestiegen war.

Höchst motiviert und mit großem Einsatzwillen traten die Blau-Weißen von Beginn an in der Bietigheimer Viadukthalle auf. Der Gegner, dem einige Leistungsträger fehlten, begegnete den Mundelsheimern zunächst auf Augenhöhe und bis zum Stand von 15:14 blieb die Partie offen. Anschließend machte sich die Einwechslung von Torwart-Oldie Andreas Dalferth jedoch bezahlt. Er hatte maßgeblichen Anteil daran, dass der TVM sich Ende des ersten Durchgangs absetzte und binnen weniger Minuten bis auf sechs Tore davon ziehen konnte. Quasi mit der Halbzeit-Sirene erzielte dann Steffen Vetter das 22:15.

Schwaches Derby geht verloren

Normalerweise sind Lokal-Derbys dafür bekannt, voller Emotionen, Leidenschaft, Spannung und Kampfgeist zu sein. Den völligen Gegensatz bekamen die Zuschauer in der Mundelsheimer Käsberghalle am vergangenen Sonntag jedoch in der Württembergliga-Partie zwischen dem SKV Oberstenfeld und dem TV Mundelsheim zu sehen. Sicherlich auch ein wenig dem aktuellen Tabellenstand geschuldet - der SKV hat den Klassenerhalt so gut wie in der Tasche und der TVM ist bereits abgestiegen – traten die Mannschaften blutleer auf. Die Angriffsreihen beider Teams agierten harmlos und fanden kaum ein Durchkommen in der gegnerischen Defensive. Einzig und allein die Torhüter Nikolai Uhl (SKV) und Robin Deuring (TVM) glänzten mit zahlreichen Paraden. Die Folge: Beim Stand von 9:9 gingen die beiden Kontrahenten in die Kabine und schon zu diesem Zeitpunkt hätte sich keiner der Spieler wundern dürfen, den zweiten Durchgang vor leeren Rängen absolvieren zu müssen.

Tabellenführer einige Nummern zu groß

Ein ordentliches Debakel mussten die Handballer des TV Mundelsheim am vergangenen Sonntag beim Tabellenführer aus Remshalden hinnehmen. Ohne einige Leistungsträger war die Truppe von Trainer Dominic Schaudt zum Aufstiegsaspiranten gefahren. Voraussetzungen, die dem Schlusslicht aus Mundelsheim nicht gerade Mut gemacht haben werden. Dementsprechend geriet der gebeutelte Kader des TVM schnell in Rückstand und tat sich sowohl in der Abwehr als auch in der Offensive enorm schwer. Der SV Remshalden konnte gegen die konfuse Defensive der Gäste nach Belieben schalten und walten. Mundelsheim hingegen musste sich seine wenigen Treffer hart erarbeiten. Bereits zur Halbzeit, beim Stand von 19:10 feierten einige SVR-Fans den Sieg ihrer Mannschaft.

Das Vorhaben der Blau-Weißen im zweiten Durchgang die Abwehr zu stabilisieren, konnte nicht umgesetzt werden. Die Hausherren liefen einen Konter nach dem anderen und bauten ihre Führung weiter aus. Am Ende stand ein desaströses 44:18 zu Buche.
Am kommenden Sonntag kommt es in der heimischen Käsberghalle zum Derby gegen den SKV Oberstenfeld. Bleibt zu hoffen, dass bis dorthin zumindest der ein oder andere angeschlagene TVM-Akteur wieder mitmischen kann.

TV Mundelsheim: Nicht, Deuring - Henkel (2), König, Bender (4), Siamatas, Müller (5/2), S. Eitel (1/1), Vetter, Escher (2), M. Eitel (1), Gassner (2), Drosdek (1).

Schwacher Auftritt nach langer Reise

Wieder einmal ohne Zählbares musste der TV Mundelsheim am vergangenen Samstagabend die Heimreise aus dem rund 100 Kilometer entfernten Altensteig antreten. Beim TSV, der sich ebenfalls im unteren Tabellendrittel befindet, konnten die Jungs von Trainer Dominic Schaudt nur phasenweise überzeugen und gerieten Mitte der ersten Halbzeit bereits in Rückstand. Zur Halbzeit sah sich der TVM bereits mit sechs Toren (14:20) im Hintertreffen und fand auch nach dem Pausentee nicht in die Partie. Zu nachlässig agierte man in der Defensive und vergab vorne zu viele klare Torchancen. Der Gegner aus Altensteif hingegen spielte konsequent, suchte die Lücken in der offensiven TVM-Abwehr und verwandelte vorne sicher. Somit bauten die Hausherren ihren Vorsprung Tor um Tor aus. Zu harmlos präsentierten sich die Mundelsheimer, die ohne Philipp Tschürtz, Steffen Vetter, Holger Stich und den Langzeitverletzten Johannes Wolf angetreten waren. Einzig Rückraumakteur Hannes Stahl, der mit zwölf Treffern erfolgreichster Schütze seines Teams war, konnte im Angriff überzeugen. Am Ende stand die nächste hohe Niederlage (29:38) zu Buche. Diese wird den Blau-Weißen für die nächste Aufgabe am kommenden Sonntag beim Tabellenführer in Remshalden sicherlich nur bedingt Motivation liefern. 

TV Mundelsheim: Deuring - Henkel (2), König (1), Bender (2), Siamatas, Müller (6), S. Eitel, Stahl (12/2), M. Eitel (1), Gassner (4), Kizler (1).

Weinsberg eine Nummer zu groß

Die Verhältnisse vor der Partie des TV Mundelsheim am vergangenen Samstag gegen den TSV Weinsberg schienen glasklar. Alles andere, als ein Sieg des Tabellenzweiten gegen das Schlusslicht der Liga wäre eine riesige Überraschung gewesen.
Dementsprechend gestaltete sich auch die Anfangsphase des Spiels.
Der TVM, der es gegen den großgewachsenen Rückraum der Gäste mit einer sehr offensiven 3-2-1-Deckung versuchte, hielt zwar in den ersten Minuten gut mit, doch es zeichnete sich schon früh ab, dass der Aufstiegskandidat sich in der Käsberghalle kein Blöße geben wollte. So erspielte sich das Team um den ehemaligen Zweitligaspieler Sebastian Sauerland bis zur Pause eine 17:12-Führung.
Auch nach dem Seitenwechsel taten sich die Hausherren vom Käsberg im Positionsangriff gegen den kompakten Mittelblock des TSV schwer, doch in der Defensive agierten die Mundelsheimer nun effektiver. Mit einer noch offensiveren Abwehrvariante, bei der der Gegner fast an der Mittellinie angenommen wurde, provozierte der TVM einige Ballverluste, die anschließend zu Kontertoren umgemünzt werden konnten. Die Folge: Die Schaudt-Truppe kämpfte sich Tor um Tor heran und schaffte in Minute 40 sogar den 18:18-Ausgleich. Erheblichen Anteil an dieser Aufholjagt hatte auch Neuzugang Mario Nicht im Tor der Käsbergjäger. Mit ausgezeichneten Paraden bot er seinem Team einen starken Rückhalt.

Desaster in eigener Halle

 
Es scheint, als wäre der TSV Schmiden alles andere als ein Lieblingsgegner für die Württembergliga-Handballer des TV Mundelsheim. Bereits im Hinspiel in fremder Halle hatte der TVM aufgrund einer enorm schwachen Abwehrleistung mit 34:43 gegen die Pumas verloren und ging nun in eigener Halle mit einem noch größeren Tore-Unterschied unter.
Dabei begann die Partie gegen des TSV, der sich im unteren Mittelfeld der Tabelle aufhält, zunächst ausgeglichen. Bis zur zehnten Minute stellten beide Kontrahenten eine schwache Defensive, was zu einem Zwischenstand von 7:7 führte. Dann jedoch wurden die Gäste aggressiver und ließen weniger einfache Würfe der Hausherren zu. Der TVM tat sich in der Abwehr weiterhin schwer und ließ seine Torhüter häufig im Stich. Die Folge: Beim Halbzeitstand von 13:22 glaubte kaum ein heimischer Fan noch an eine Wende.

Zu harmlos im Angriff

Am vergangenen Wochenende waren die SF Schwaikheim in der Mundelsheimer Käsberghalle zu Gast. Der Tabellensechste der Württembergliga Nord hatte bereits das Hinspiel in eigener Halle mit 27:24 gewonnen und ging gegen das Schlusslicht der Tabelle erneut als Favorit in die Begegnung. Doch wie so häufig in dieser Saison zeigte der Aufsteiger, dass er in der fünfthöchsten Spielklasse mithalten kann und begegnete den Rot-Weißen Gästen in Halbzeit eins auf Augenhöhe. Beide Defensivreihen standen kompakt und ließen nur wenige klare Torchancen zu. Beim TVM überzeugte zu dem Torhüter Robin Deuring, der von Beginn an einen starken Rückhalt für sein Team darstellte. Die Angriffsformationen der beiden Kontrahenten taten sich jedoch während den ersten 30 Minuten enorm schwer, was die magere Torausbeute im ersten Spielabschnitt unter Beweis stellt. Halbzeitstand: 9:8 für die Hausherren, deren sonst nicht gerade favorisierte 6:0-Abwehr an diesem Tag stabil stand.

Rockfasching 2014

Auswärts weiterhin ohne Punkte

 
Es zieht sich schon durch die ganze Runde: Anfangs hält man gut mit und irgendwann kommt der Einbruch. Wie schon in so vielen Partien des TV Mundelsheim in der Premieren-Saison in der Württembergliga konnten die Jungs vom Käsberg auch am vergangenen Wochenende in Fellbach nicht über 60 Minuten ein adäquates Leistungsniveau zeigen und verlor letztendlich deutlich mit 33:26.
Von Beginn an war zu spüren, dass es in der Partie um enorm wichtige Punkte ging. Denn die beiden Kontrahenten befinden sich beide im Abstiegskampf, wodurch das Aufeinandertreffen zu einem Vier-Punkte-Spiel wurde. Dementsprechend nervös traten die Teams in der Anfangsphase auf. Unsicherheiten im Spielaufbau und zahlreiche Fehlwürfe prägten das Geschehen. Doch mit zunehmender Spielzeit nahmen die Hausherren des SV Fellbach das Zepter in die Hand. Angeführt von ihrem Spielmacher Steffen Klett zog der Mitaufsteiger Tor um Tor davon und spielte sich bis zu Pause einen Drei-Tore-Vorsprung heraus (15:12). Dem TVM gelang es in dieser Phase weder eine stabile Defensive zu stellen noch klare Torchancen im Angriff herauszuspielen.

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